Aloisiuskolleg
Gymnasium der Jesuiten für Mädchen und Jungen

Aktuelle Meldungen

01.04.2020 - 17:00

„Ein paar Mal schlenderten wilde Hunde großtuerisch auf den Straßen herum, als wären sie eigens für sie gebaut worden.“ Der Satz steht in einem Artikel in der FAZ, in dem ein Chinese von der Erfahrung berichtet, sechs Wochen in einem Hotelzimmer in Quarantäne leben zu müssen – und was das für das Zusammenleben mit seiner Frau bedeutet. Von seinem Fenster aus sieht er eine leere Stadt – außer den wilden Hunden.

Im Internat GONZAGAprep sind sechs Schüler, die keinen Flug mehr zu Ihren Familien nach Hause bekommen haben. Sie arbeiten eifrig an dem Programm, das alle von den Lehrern per Mail bekommen. Damit sie aber ihr Deutsch nicht verlernen, sondern besonders intensiv trainieren, gibt es jetzt jeden Nachmittag eine Stunde mit Stimmübungen, Training von Vokalen und Konsonanten, dem Vortrag und der Interpretation von Texten. Letzte Woche wurde Angela Merkels große Rede an die Nation gelesen, heute dieser Artikel. „schlenderten...

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25.03.2020 - 18:27

Weil die Schülerinnen und Schüler (fleißig!) daheim lernen, wird es im Kolleg jetzt richtig laut! Das 3. Stockwerk im „Turm“, ein Stockwerk über der Bibliothek, wird für die Schule komplett neu ausgebaut.

1928 war das ganze Gebäude für das Internat errichtet worden. Spätestens seit 2018, weil wir nur noch ein Oberstufeninternat in einem eigenen Gebäude haben, war klar, dass da viel Fläche für die Schule genutzt werden kann. Aus diesem Grund hatten wir schon 2017 entschieden, für das Externat keinen Neubau zu errichten, sondern bisherige Klassenräume im Erdgschoss der Schule gegenüber den Turnhallen auszubauen. Nachdem das fertig ist, werden jetzt im Turm als Ersatz neue Klassenräume geschaffen.

Das ehemalige „Studium“, in den letzten Jahren für Klausuren genutzt, wird in einen Klassen- und einen Kursraum geteilt. So kann ein ordentlicher Gang mit einem Fluchtweg zum Nachbargebäude entstehen. Daneben ist ein Raum, der fast ohne Veränderungen zum Klassenraum werden kann...

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20.03.2020 - 16:20

Das Gelände ist gespenstisch leer, das digitale AKO aber lebt!

Seit 16. März ist der Unterricht in NRW und auch bei uns eingestellt. An den ersten Tagen gab es das Angebot, die Kinder noch einmal zu schicken, bis sich die Familien neu sortiert hätten. Ganze drei sind gekommen. Für die große Pause konnten sie vollzählig auf dem Schulhof versammelt werden (Bild oben). Zwei wollten am nächsten Tag noch einmal kommen — nicht wegen Betreuungsnöten daheim, sondern weil es hier weniger langweilig sei.

Derweil hat unter Wahrung des Mindestabstandes in der Oberkirche eine Lehrerkonferenz stattgefunden (Bild), bei der die Weichen gestellt wurden für das, was jetzt mit beeindruckender Geschwindigkeit anläuft: Ein digitaler Ersatz für Unterricht. Fürs Erste gelingt die Versorgung der...

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20.03.2020 - 14:00

Der frühere Rektor des AKO und derzeitige Provinzial der Deutschen Jesuitenprovinz, P. Johannes Siebner SJ, ist erkrankt. Anfang des Monats wurden bei ihm zwei Gehirntumore operativ entfernt.

In dem Maße, in dem es durch die derzeitigen Einschränkungen möglich ist, sind wir mit ihm in Kontakt; Grüße bitte nur über P. Rektor. Danke für alle, die ihn in besonderer Weise in ihr Gebet einschließen,

Die Ordensleitung in Rom hat P. Jan Roser SJ zum Vizeprovinzial ernannt, dem nun vorerst die Leitung der Provinz übertragen ist.

 

08.02.2020 - 19:01

Schulfrei ist für viele die gute Nachricht. Für den durch zwei Trockenjahre geschwächten Park st das Orkantief „Sabine“ eine ernste Bedrohung.

Als am Freitag ein Schreiben des Schulministeriums aus Düsseldorf kam, das in bestem Juristendeutsch erläuterte, was da auf uns zukommt, haben die Schulen des Erzbistums Köln und manche staatliche Schule beschlossen, am Montag schulfrei zu geben — und wir haben uns angeschlossen. Ob es so schlimm kommt, wie es im Vorfeld scheint, weiß man immer erst hinterher. Aber harmlos droht dieser Sturm nicht zu bleiben.

Besondere Sorgen macht jedoch der Park. In den letzten Tagen erst ist gemeinsam mit der Stadt Bonn eine Bestandsaufnahme gemacht worden. Die letzten beiden extrem trockenen Sommer haben nicht nur dem Kottenforst und anderen Wäldern, sondern auch dem kleinen Waldstück des AKO und unserem Park schwer zugesetzt. Etwa 40 Bäume sind zum Fällen markiert, weil sie entweder schon abgestorben oder so von...

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08.02.2020 - 17:00

Molli, die Eselin, ist nicht mehr. Es ging ihr am Ende nicht mehr gut. Sie lag schwer atmend am Boden, die beiden anderen Esel und zahlreiche Kinder aus dem Externat standen um sie herum. Am Freitagnachmittag hat sich Frau Conrad, die „Mutter“ der Schafe und Esel auf den Wiesen des AKO, dazu entschlossen die schwarze Eselstute Molli einschläfern zu lassen.

Die behandelnde Tierärztin wog noch mit ihr ab, ob ein Transport in die Kottenforster Pferdeklinik noch Sinn machen könne, da die Eselin nicht mehr auf ihren Beinen stehen konnte und die Mobilisierung leider nicht mehr von Erfolg gekrönt war. Ein Transport und ein Trennen von ihren Kumpanen wäre ein zusätzlicher Stressfaktor für sie gewesen! Daher diese Entscheidung. Molli hatte ein reifes Alter von ca. 33 Jahren erreicht – das ist für einen Esel schon alt! Neun Jahre davon lebte sei am AKO.

Die Tierärztin erklärte den anwesenden besorgten Kindern sehr einfühlsam...

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07.02.2020 - 10:00
„Es ist eine Binsenweisheit,
dass jeder Leser eines Buches
jeweils ein anderes Buch liest.
Doch Hermanns Geschichten mit ihren vielen Leerstellen
fordern die Fantasie des Lesers
auf besondere Weise heraus.“
Thomas Claer

Und so war es sehr spannend für alle, als die bekannte und preisgekrönte Berliner Autorin am 7. Februar ihre Erzählung „Sommerhaus, später“ den Schülerinnen und Schülern der Q1 und Q2 in ihrem ganz eigenen lakonischen, unaufgeregten Ton vortrug.

Diese Lesart interpretierte nicht, sondern verlockte zum anschließenden Gespräch mit der Autorin, denn es blieben gar so viele Fragen offen. Doch statt eindeutiger Antworten ließ Frau Hermann auch jetzt geschickt jedem Schüler genügend Spielraum, die Erzählung ganz individuell für sich zu entdecken.

Schnell spannte sich der Bogen auch zum Arbeits- und Privatleben von Judith Hermann. Wieviel Autobiographisches findet...

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24.01.2020 - 19:30

Der Fünftklässler neben mir, der eben noch bevor es dunkel wurde den Lässigen mimte, rückte im Verlauf des Stückes auffällig näher schutzsuchend an seiner Mutter heran. Denn was hier siebzehn  Schauspielerinnen und Schauspieler mit einfachsten Mitteln auf die Bühne brachten, ging unter die Haut. Die in weiten Teilen mit Blick auf das Casting um weitere Rollen erweiterte und neu interpretierte Geschichte um einen Londoner Arzt, Dr. Jekyll, der die Droge gefunden hat, das Gute im Menschen vom Bösen zu trennen, wird geradeheraus erzählt und lässt nichts von dem Schrecken aus, den Mr. Hyde unter den Prostituierten in Soho verbreitet. Ein Monster geht um und Henry verleiht ihm mit einer genial dezenten Maske (Adriana, Sophia) geschminkt eine wahrhaft einschüchternde Präsenz. Nicht nur den 5.-Klässlern schaudert.

Es beginnt im Londoner...

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24.01.2020 - 00:00
Sophie zusammen mit Herrn Meuser beim Wettbewerb in Bochum

Für ihren Comic „Alexander der große Eroberer“ wurde Sophie Heinz am 24. Januar 2020 im Rahmen des Römertages am Neuen Gymnasium Bochum in der Kategorie „Alexander (Comic)“ ausgezeichnet.

Zunächst war Sophie zusammen mit den anderen Preisträgern in das Deutsche Bergbaumuseum eingeladen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen fand dann in Anwesenheit des Schulleiters, des Generalkonsuls von Griechenland und der Vorsitzenden des Altphilologenverbandes NRW sowie zahlreicher Schüler und Eltern die Preisverleihung statt.

Sophies Beitrag wurde mit einer Urkunde, einem Buchpreis und einer echten antiken griechischen Münze aus der Zeit von Ptolemaios III. (245-222 v. Chr.) honoriert. Der Sonderpreis, ein viertägiger Athen-Aufenthalt inklusive Anreise und Verpflegung, ging an einen Beitrag in der Kategorie „Zorn des Achill (Rap)“.

Der Wettbewerb wird jährlich vom Altphilologenverband NRW, vom...

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17.01.2020 - 00:00

Bei nahezu frühlingshaften Temperaturen machten sich die Internatsschüler am vergangenen Wochenende auf den Weg in den Schwarzwald. Ihr Ziel war das Kolleg St. Blasien, das ihnen in der Nähe des Feldbergs eine gastliche und herzliche Unterkunft bot.

Zwar sanken die Temperaturen auf dem Weg nach Süden, blieben aber weiterhin über dem Gefrierpunkt. Der dann ebenfalls einsetzende Regen nahm den Jungen und Mädchen fast die Hoffnung, an diesem Wochenende auf Skiern den Feldberg hinunterzugleiten. Glücklicherweise war dieser in knapp eisige Temperaturen und eine ausreichende Schneedecke gehüllt, so war es den ganzen Samstag möglich, die Abfahrten unsicher zu machen. Der Himmel hielt sich bedeckt, nur ab und an ließ sich fleckenweise blauer Himmel blicken. Kurzzeitig wehte auch etwas Schnee über den Gipfel, sodass der Eindruck eines richtigen Wintertages entstehen konnte.

Diejenigen, die zum ersten Mal Ski fuhren, konnten in einem Kurs die Grundlagen des Sports erlernen....

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