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Sekten und Weltanschauungen – Präventionsschulung für die Jahrgangsstufe 8

„Wo gibt es in meinem näheren Umfeld eine Sekte?“ und „Was unterscheidet eine Sekte eigentlich von einer Religionsgemeinschaft?“

Dies waren nur zwei von Dutzenden Fragen, die die Fachschaft Religion in der Vorbereitung der anstehenden Präventionsschulung von den neugierigen Schülerinnen und Schülern im Religionsunterricht der Jahrgangsstufe 8 sammeln konnte.

An zwei Tagen vor den Osterferien besuchte uns Benjamin Gerlich, Theologe und Referent für Weltanschauungsfragen im Erzbischöflichen Generalvikariat in Köln. Mit Methoden wie einem eigens erstellten Kahoot-Spiel, Bewegungseinheiten und insbesondere im persönlichen Dialog verstand es Herr Gerlich, die Schülerinnen und Schüler für das anspruchsvolle Thema „Sektenprävention“ zu sensibilisieren. „Schülerinnen und Schüler sollten nicht über Skandale oder erst über die eigenen Erfahrungen mit dem Thema konfrontiert werden. Letztlich, so zeigen es die vielen Anfragen an die kirchlichen oder staatlichen Beratungsstellen, ist keiner davor gefeit, in sektenähnliche Strukturen zu geraten. Die sozialen Medien verstärken das Phänomen.“, resümiert Benjamin Gerlich nach einer gelungenen Durchführung von vier Workshops. Im religiösen und politischen Bereich oder durch Angebote, die vermeintliche Selbstoptimierung versprechen, lokalisiert der Theologe lukrative Geschäfte für Gurus oder charismatische Anführer, die jungen Menschen besonders in den sozialen Medien gefährlich werden können.

Die aktive Beteiligung unserer vier 8. Klassen unterstrich zum einen die gelungene Methodik und fachliche Kompetenz des Gastreferenten, zum anderen, dass sich die Jugendlichen reflektiert mit diesem höchst relevanten Thema auseinandersetzen. 

Das AKO und das Erzbistum Köln teilen das Anliegen, junge Menschen für Mechanismen zu sensibilisieren, die ihnen schaden oder sie ausnutzen, weshalb wir uns herzlich für die lebendige Kooperation beim Erzbistum bedanken möchten.

Fabian Wilquin

Kollegsseelsorger