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JESC 4.0: Mailand wird erneut zur Bühne internationaler Perspektiven

JESC 4.0: Mailand wird erneut zur Bühne internationaler Perspektiven - ein Austauschprojekt zwischen dem Aloisiuskolleg, dem Istituto Leone XIII und dem Colegio Inmaculada Jesuitas Alicante

Über globale Szenarien reflektieren, geopolitische Dynamiken verstehen und Lösungen für internationale Probleme entwickeln, die soziale Solidarität und Achtung der Menschenrechte beinhalten – das ist der Geist, der den Jesuit Security Council antreibt.

Nach bereits drei erfolgreich abgehaltenen Jesuit Security Councils an der jesuitischen Partnerschule Istituto Leone XIII in Mailand, am britischen Mount St Mary’s College in Sheffield und zuletzt bei uns am AKO, ging der diesjährige simulierte UN-Sicherheitsrat nun in neuer schulischer Besetzung am Istituto Leone XIII in die vierte Runde.

Vom 22. November bis zum 27. November übernahmen vier Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 und sechs Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 die Rolle eines Delegierten und vertraten gemeinsam mit jeweils einem / einer italienischen oder spanischen SchülerIn engagiert die Sichtweise ihres Landes. Bereits Wochen vorher begann der digitale Vorbereitungskurs und es wurde das Position Paper zum Thema „Security Challenges in the High North: The Geopolitical Significance of Greenland and New Arctic Navigation Routes” geschrieben. Nach einer mock session begannen dann die Verhandlungs- und Abstimmungsverfahren auf Englisch und eine Vielzahl an moderated sowie unmoderated caucus fanden statt. Herr Öngören und ich, Frau Schaffer, begleiteten das Projekt.

Die italienische Partnerschule war während der gesamten Zeit nicht nur unser Tagungsort, sondern zugleich auch unsere Unterkunft. Durch das gemeinsame Frühstück und Mittagessen in der schuleigenen Mensa erhielten wir einen unmittelbaren Einblick in den italienischen Schulalltag – eine Erfahrung, die den fachlichen Austausch wunderbar ergänzt hat. Bereits am Sonntag nach unserer Ankunft führte uns Paolo Tenconi, der Austauschkoordinator des Istituto Leone XIII, auf einem ausgedehnten Rundgang durch Mailand und vermittelte uns spannende Eindrücke von der Stadt und ihrer Geschichte.

Auch der kulturelle Austausch kam nicht zu kurz: Insbesondere beim gemeinsamen Abschlussessen der Schülerinnen und Schüler, zu dem sich ebenfalls mehrere italienische Teilnehmer gesellten, zeigte sich eindrucksvoll, wie schnell neue Freundschaften entstanden waren. Die Mischung aus intensiver fachlicher Arbeit und persönlichen Begegnungen machte das Projekt zu einem besonderen Erlebnis, das lange nachwirken wird.

C. Schaffer