Aloisiuskolleg
Gymnasium der Jesuiten für Mädchen und Jungen

GONZAGA prep - Leben in Gemeinschaft

Den Schulalttag und die Freizeit in Gemeinschaft erleben und gestalten

Das Internat GONZAGAprep bietet Oberstufenschülern die Chance, die entscheidenden letzten Jahre der Schulzeit in einer Gemeinschaft zu leben. Die richtige Balance von individueller Freiheit und verbindlicher Gemeinschaft macht das möglich.

GONZAGAprep – Alltag und Freizeit mit einander gestalten

Bei GONZAGAprep bei sollen die Schülerinnen und Schüler altersgerecht größtmögliche Freiheit haben, mit wem und womit sie ihre Freizeit gestalten wollen. Das Sport- und Kulturangebot steht ihnen dabei ebenso offen, wie die Möglichkeit, sich mit anderen aus dem Haus oder der Schule zu treffen.

Auch steht es grundsätzlich – mit Ausnahme von vier verbindlichen GONZAGAprep-Wochenenden im Schuljahr – frei, am Freitag bzw. etwa vierzehntäglich am Samstag nach dem Unterricht zur Familie oder in Absprache mit den Sorgeberechtigten sonst zu Verwandten und Freunden zu fahren.

Verbindliche Gemeinschaft

Damit bei so viel individueller Gestaltung Gemeinschaft gelingt, braucht es verbindliche Zeiten und Aufgaben in der Gemeinschaft:

  • Alle übernehmen Aufgaben, die sich aus dem Zusammenleben ergeben. Jeder soll für mindestens einen Bereich aus dem Gemeinschaftsleben und der gemeinsamen Sorge für das Haus Verantwortung übernehmen.
  • Alle treffen sich jeden Mittwoch für eine verbindliche gemeinsame Zeit ab 20 Uhr. In der Mitte der Woche ist Zeit für Gottesdienst oder die „Magis-Stunde“ sowie ein gemeinsames Abendessen.
  • Die „Magis-Stunde“ ist ein Kernstück von GONZAGAprep. Hier greifen wir auf die ignatianische Spiritualität der Jesuiten zurück. Die jungen Menschen sollen die Chance haben zu erfahren, was es bedeutet, nach dem ‚magis‘ (lateinisch für ‚mehr‘) zu fragen, also der Bedeutung von Gelerntem und Erlebtem. Für Christen ist das ein wichtiger Weg, die Frage nach Gott offen zu halten. Aber auch unabhängig vom persönlichen Glauben ist es eine Möglichkeit, um zu einer reflektierten Persönlichkeit heranzuwachsen, die bereit und in der Lage ist, mehr und mehr für sich und andere Verantwortung zu übernehmen.
  • Wer an den Wochenenden in Bonn bleiben will, organisiert in Absprache mit oder mit Hilfe der Pädagogen mindestens eine Aktivität zusammen mit anderen. Das kann kulinarisch oder kulturell, sportlich oder ein Event sein. Dabei stehen die Wünsche und Ideen der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Uns ist es wichtig, dass etwas gemeinsam mit anderen geschieht und es nicht einfach der Beliebigkeit anheimfällt. So bleibt gleichzeitig freie Zeit, um zu entspannen und eigene Schwerpunkte zu setzen.
  • Der Sonntagabend ist verbindlich gemeinsame Zeit. Alle sollen um 20 Uhr im Haus sein für einen spirituellen Impuls und ein gemeinsames Abendessen als Fancy Dinner. Hier soll Zeit sein, um gemeinsam die kommende Woche zu organisieren. – Zuvor um 18.30 Uhr lädt einer der Jesuiten aus dem Kolleg zu einem gemeinsamen Besuch des sonntäglichen Gottesdienstes der Hochschulgemeinde Bonn ein.