Aloisiuskolleg
Gymnasium der Jesuiten für Mädchen und Jungen

Verleihung der Abitur-Urkunden

Das bestandene Abitur sollte allen einen großen Applaus wert sein, meinten die Schülerinnen Leonie Kolberg und Berenike Wiesmann zu Beginn ihrer Rede. Es war es den versammelten Gästen wert!
Dann verglichen die beiden in ihrer Abi-Rede die Schulzeit mit einer U-Bahnfahrt- wobei die verschlungenen und geistreichen Details des Vergleichs in einer kurzen Zusammenfassung keinen Platz finden. Auf jeden Fall hieß es: am Ende kamen wir ans Ziel, trotz strenger Kontrolleure, Steckenverlegungen und Personalwechsel, aber wir kamen dorthin, dank des Begleitpersonals und guter Zugführer vorne im ersten Wagen.
Für die Eltern hielt Frau Barbara Freitag mit einer bewegenden Rede für die Gaben der Liebe, des Humors und der Konsequenz als Schlüssel zu einer guten Eltern-Kind-Beziehung.
Für das Lehrerkollegium stand Mario Jeck am Mikrophon. „Die Scheiche gehen, die Kamele bleiben“, mit dem Zitat des Abimottos der Schüler und mehreren Ansätzen, es so zu interpretieren,  dass es nicht allzu beleidigend wird,  eröffnete er eine humorvollen Rede. Zahllose Analogien von zoologischen Merkmalen und dem Lehrerdasein halfen ihm dabei. Schwieriger schon war es, Schüler (und Schülerinnen) als Scheiche (und Scheichinnen) zu interpretieren. Doch auch das wusste er galant hinzubiegen.
Herr Odekerken in seiner ersten Abitur-Rede als Schulleiter berichtete von einer Exkursion mit 5-Klässlern und einer dabei entstandenen Studie über den Einzelhandel in Godesberg als Beispiel,  wie Lernen Freude machen kann.  Doch die besondere Freude findet neben dem normalen Unterricht statt, wenn dort Beziehungen wachsen und gelebt werden.  Er sprach auch den an diesem Tag selbstverständlichen Satz: Wir Lehrer und wir Schule lassen Sie nun gehen. Heute ist Schulentlassfeier — und überreichte die Zeugnisse.

Zuvor war ein feierlicher Gottesdienst gefeiert worden. P. Löwenstein versuchte in seiner Predigt (hier auf YouTube) gelungenes Autoritätsverhältnis und gelungenes Lehren nach den Vorgaben des Evangeliums zu umschreiben.

Anschließend ging es zum traditionellen Gruppenphoto.