Aloisiuskolleg
Gymnasium der Jesuiten für Mädchen und Jungen
Gemeinsam unterwegs - Internatsaudflug auf der Lahn

Internat - GONZAGAprep

Lernen und Leben in Gemeinschaft. Internat in der Oberstufe am Aloisiuskolleg.

Seit dem Schuljahr 2018/2019 bieten wir ein Internat gezielt und nur (noch) für die Oberstufe an. Unter dem Namen "GONZAGAprep" bereitet gezielt auf das Abitur vor; am Aloisiuskolleg kann zusätzlich das International Baccalaureate (IB) erworben werden.
Für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe bietet GONZAGAprep einen Ort und ein pädagogisches Konzept für diesen entscheidenden Abschnitt der Schullaufbahn. Begleitet und angeleitet von pädagogischen Fachkräften leben und lernen bis zu 25 junge Menschen in einem eigenen Haus. Gemeinsam gestalten sie ihr Zusammenleben. Wir bieten ein propädeutisches Programm, das auf das Abitur und das künftige Leben vorbereitet. Mehr als ein herkömmliches Internat ist GONZAGAprep für genau diese Aufgabe konzipiert.

GONZAGAprep ein Ort zum Lernen, Leben und Wohnen

GONZAGAprep ist mehr als ein herkömmliches Internat. In einer begrenzten Gruppe mit eigenen Bereichen für Jungen und Mädchen leben 25 junge Menschen zusammen. Pädagogische Fachkräfte tragen die Verantwortung, die entscheidenden Jahre zum Ende der Schullaufbahn zu begleiten und die Schüler fachlich zu unterstützen. Die Tradition des Jesuitenordens verbindet dabei hohe Ansprüche mit einer ganzheitlichen Erziehung.

Benannt ist das Haus nach Aloisius von Gonzaga, dem Patron unserer Schule; „prep“ nennen sich viele der „preparatory schools“, in denen weltweit junge Menschen an Jesuitenschulen auf die Universität vorbereitet werden.

Die Schüler und Schülerinnen übernehmen Verantwortung für die Gestaltung des Gemeinschaftslebens und sollen mehr und mehr dahin geführt werden, Lernprozess sowie Alltag eigenverantwortlich zu strukturieren. Sie sind so in der Lage zunehmend eigene Ziele zu definieren und zu lernen, diese umzusetzen.

GONZAGAprep am Aloisiuskolleg

Das Gonzaga Haus auf dem Campus des AloisiuskollegsGONZAGAprep in Bonn-Bad Godesberg (NRW) bietet Plätze für bis zu 25 Mädchen und Jungen. Sie leben auf dem Kollegscampus in einem modernen Haus mit Blick auf das Siebengebirge. Wie das ganze Kolleg ist auch dieses Haus eingebettet in einen Park.
GONZAGAprep versteht sich akademisch als Studienhaus mit individualisierter und gestuft angelegter Lernberatung. Ziel ist die volle Selbstständigkeit am Ende des Bildungsganges.
Das Lernen nach Schulschluss kann individuell gestaltet werden, doch gibt es ein festes Zeitpensum; so kann jeder die Herausforderungen im Blick auf Abitur oder auch IB in jeweils eigenen Lernzeiten erfüllen. Eine enge Kooperation mit den Lehrpersonen der Schule ist daher für das Team von GONZAGAprep selbstverständlich.
Die Pädagoginnen und Pädagogen von GONZAGAprep betreuen und begleiten die Jugendlichen im Alltag. Ihre persönlichen Fragen und Anliegen, ihre individuelle Entfaltung und ihre schulische Förderung sind uns dabei ebenso wichtig wie die sinnvolle Gestaltung der Freizeit. Die Entwicklung einer urteilsfähigen Persönlichkeit, die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben, die Offenheit für die Vielfalt der Weltanschauungen und Kulturen sowie soziale Verantwortung sind Kernanliegen der Ignatianischen Pädagogik des Jesuitenordens.

Was GONZAGAprep bietet

GONZAGAprep ergänzt die Familie; wir können und wollen sie nicht ersetzen. Deswegen haben die Schüler die Möglichkeit, an den Wochenenden nach Hause zu fahren. Für diejenigen, die am Aloisiuskolleg bleiben wollen, sind die Wochenenden wertvolle Zeit, um Zusammenleben zu gestalten, gemeinsam etwas zu unternehmen und Projekte anzugehen. Sie werden darin pädagogisch angeregt und begleitet.
Leben in GONZAGA Prep - Internat für die OberstufeDie ganze Hausgemeinschaft von GONZAGAprep, also auch die, die am Wochenende bei ihren Familien waren, trifft sich verbindlich am Sonntagabend. Beim Fancy Dinner essen wir stilvoll zu Abend. Ein spiritueller Input aus der Tradition des Jesuitenordens ermöglicht  einen guten gemeinsamen Start in die Unterrichtswoche.
Nur an vier Wochenenden im Laufe eines Schuljahres bleiben alle Jugendlichen mit dem ganzen Team der Pädagogen zusammen. So ist Zeit, das Gemeinschaftsleben zu planen, zu reflektieren und für gemeinsame Erlebnisse. In dieser Lebens-Phase wird viel Augenmerk auf einen guten Schulabschluss gelegt; doch zugleich ist uns wichtig, dass junge Menschen lernen, verbindlich und in zunehmender Eigenverantwortung gemeinsam Zusammenleben zu gestalten.
Bis auf die Schulferien von NRW und einzelne verlängerte Wochenenden, die sich durch Feier- und Brückentage ergeben, steht GONZAGAprep Jugendlichen durchgehend offen.
Über unser Programm „AKO-Forum“ und Zusammenarbeit mit Institutionen in der Stadt können Jugendliche ihre besonderen musischen, sportlichen oder kreativen Interessen pflegen. Zugleich aber legen wir besonderen Wert auf gemeinsam gestaltete Zeit in der jahrgangsübergreifenden Hausgemeinschaft.


 

GONZAGAprep -  Alltag gestalten

 

GONZAGAprep ist darauf ausgerichtet, junge Menschen mehr und mehr zu befähigen, ihren Alltag, den Lernprozess und dadurch letztlich auch ihr Leben selbst bewusst zu gestalten. Das braucht Werte, an denen man sich orientieren kann, und Strukturen, die helfen das eigene Leben bewusst und reflektiert selbst zu gestalten. Zeit für Gemeinschaft und Freizeit steht dazu nicht im Widerspruch, im Gegenteil.


 

GONZAGAprep – in der Eigenverantwortung wachsen

GONZAGAprep hat zum Ziel, junge Menschen zur Selbstständigkeit zu befähigen („Selbstregulierung“ ist der pädagogisch-psychologische Fachbegriff).
Mit einem Konzept, das ganz auf die Ziele der gymnasialen Oberstufe ausgerichtet ist, ist von Anfang an im Blick, was es an Persönlichkeitsbildung und Werten braucht, um nach dem Abitur ins Leben zu gehen.

Unser Grundsatz heißt: Dort wo viel individueller Gestaltungsspielraum eröffnet wird, sind die verbindlichen Absprachen und Zeiten besonders wichtig. Darin werden Selbständigkeit ebenso eingeübt wie Rücksichtnahme auf andere und Verbindlichkeit in den alltäglichen Fragen.
Grundsätzlich gestalten die Schülerinnen und Schüler ihren Alltag selbst. Sie orientieren sich dabei an den Anforderungen der Schule, weil das Ziel das Abitur oder aber  zusätzlich das IB ist. Sie entscheiden selbst, mit welchen Freunden aus dem Haus oder aus der Schule sie zusammen sein wollen und wann sie für Sport, Kultur oder ein besonderes Engagement Zeit haben wollen.

GONZAGAprep – freie Lerngestaltung in einem verbindlichen Rahmen

Um diese individuellen Freiräume möglich zu machen, bietet GONZAGAprep einen verbindlichen Rahmen.
Grundsätzlich kann jeder die Zeiten für das individuelle Lernen für Schule und Unterricht selbst festlegen. Wir erwarten daher, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, sich dafür selbst einen sinnvollen Rahmen zu setzen. Leitmotiv muss dabei die Frage sein: „Wann muss was für die Schule vorbereitet werden?“.
Dazu führt jeder ein Lerntagebuch, das einen Plan für jede Woche enthält, der idealerweise bis Sonntagabend aufgestellt wird, und ein Tagebuch, das stichpunktartig festhält, welche Inhalte wann bearbeitet und gelernt wurden. Das Tagebuch kann zu einem Portfolio der individuellen Lernbiographie erweitert werden.
Die Vorgabe bei GONZAGAprep heißt: mindestens eine Stunde täglich von Montag bis Freitag, mindestens zehn Stunden in der Woche. Der Sonntag soll frei von Arbeit bleiben.

Der Lernprozess wird anhand des Tagesbuches regelmäßig mit einer Pädagogin oder einem Pädagogen als persönlichem Tutor  besprochen. Dort wird gemeinsam erarbeitet, in welcher Form das individuelle Lernen am besten gelingen kann: In welchem Raum, zu welcher Zeit, mit welchen methodischen Hilfen das Lernen am besten gelingt.

GONZAGAprep – Alltag und Freizeit mit einander gestalten

Bei GONZAGAprep bei sollen die Schülerinnen und Schüler altersgerecht größtmögliche Freiheit haben, mit wem und womit sie ihre Freizeit gestalten wollen. Das Sport- und Kulturangebot steht ihnen dabei ebenso offen, wie die Möglichkeit, sich mit anderen aus dem Haus oder der Schule zu treffen.

Auch steht es grundsätzlich – mit Ausnahme von vier verbindlichen GONZAGAprep-Wochenenden im Schuljahr – frei, am Freitag bzw. etwa vierzehntäglich am Samstag nach dem Unterricht zur Familie oder in Absprache mit den Sorgeberechtigten sonst zu Verwandten und Freunden zu fahren.

Damit bei so viel individueller Gestaltung Gemeinschaft gelingt, braucht es verbindliche Zeiten und Aufgaben in der Gemeinschaft:
•  Alle übernehmen Aufgaben, die sich aus dem Zusammenleben ergeben. Jeder soll für mindestens einen Bereich aus dem Gemeinschaftsleben und der gemeinsamen Sorge für das Haus Verantwortung übernehmen.
• Alle treffen sich jeden Mittwoch für eine verbindliche gemeinsame Zeit ab 18 Uhr. In der Mitte der Woche soll damit immer eine gemeinsame Freizeitaktivität stehen, ein gemeinsames Programm aus dem Bereich „soft skills“ (persönliche, soziale und methodische Kompetenzen), sowie immer die „Magis-Runde“ und ein gemeinsames Abendessen.
• Die „Magis-Stunde“ ist ein Kernstück von GONZAGAprep. Hier greifen wir auf die ignatianische Spiritualität der Jesuiten zurück. Die jungen Menschen sollen die Chance haben zu erfahren, was es bedeutet, nach dem ‚magis‘ (lateinisch für ‚mehr‘) zu fragen, also der Bedeutung von Gelerntem und Erlebtem. Für Christen ist das ein wichtiger Weg, die Frage nach Gott offen zu halten. Aber auch unabhängig vom persönlichen Glauben ist es eine Möglichkeit, um zu einer reflektierten Persönlichkeit heranzuwachsen, die bereit und in der Lage ist, mehr und mehr für sich und andere Verantwortung zu übernehmen.
• Wer an den Wochenenden in Bonn bleiben will, organisiert in Absprache mit oder mit Hilfe der Pädagogen mindestens eine Aktivität zusammen mit anderen. Das kann kulinarisch oder kulturell, sportlich oder ein Event sein. Dabei stehen die Wünsche und Ideen der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Uns ist es wichtig, dass etwas gemeinsam mit anderen geschieht und es nicht einfach der Beliebigkeit anheimfällt. So bleibt gleichzeitig freie Zeit, um zu entspannen und eigene Schwerpunkte zu setzen.
• Der Sonntagabend ist verbindlich gemeinsame Zeit. Alle sollen um 20 Uhr im Haus sein für einen spirituellen Impuls und ein gemeinsames Abendessen als Fancy Dinner. Hier soll Zeit sein, um gemeinsam die kommende Woche zu organisieren. – Zuvor um 19 Uhr lädt einer der Jesuiten aus dem Kolleg zu einem sonntäglichen Gottesdienst in die Krypta ein.
• Wir wollen ebenfalls eine Form für einen kurzen gemeinsamen Start in Schultag  finden. Gedacht ist an wenige, kurze Minuten, die helfen, sich als Gemeinschaft und individuell zu sammeln, kurz in Stille in den Blick zu nehmen, was der Tag so bringen mag. Für Christen ist das auch der Ort, um Segen für den Tag zu bitten.

GONZAGAprep Menschen und Räume

• Pädagogische Leitung
• Drei Pädagoginnen und Pädagogen mit jeweils einem Aufgabengebiet für das ganze Haus: Lernen und Schule – Freizeit – Gemeinschaft und Zusammenleben. Die einzelnen Schülerinnen und Schüler haben jeweils einen aus dem Team als persönlichen Tutor.
• Ein Hauswirtschaftleiter/eine Hauswirtschaftsleiterin
• einen Mitarbeiter bzw. eine Mitarbeiterin in der Hauswirtschaft/Reinigung
• verschiedene Lehrer der Schule, die bei einzelnen Teilen aus dem Soft-Skill-Programm unterstützen
• Pädagogische Kräfte als Nachtdienste

• Bis zu 10 Zimmer für Schülerinnen
und ein Gemeinschaftsraum für Schülerinnen
• Bis zu 20 Zimmer für Schüler
und ein Gemeinschaftsraum für Schüler
• gemeinsame Küche und großes Esszimmer
• Gemeinschaftsraum / TV
• Studienraum
• Musikübungs- und andere Lernräume
• Foyer (für die Morgenrunde, Partys, ankommen, chillen…)
• Der gemeinsame Büro- und Besprechungszimmer im Foyerbereich für das pädagogische Team

 

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Das AKO ist Mitglied im Verband Katholischer Internate und Tagesinternate e.V. (V.K.I.T.)    Am Aloisiuskolleg kann zusätzlich zum Abitur das International Baccalaureate erworben werden